Das städtebauliche Entwicklungskonzept Rheingau bildet ausgehend von einer umfangreichen Bestandsanalyse sowohl die konzeptionelle Grundlage als auch den Handlungsrahmen für den Stadtumbau. Es ist gleichsam die „Eintrittskarte“ für den Stadtumbau. Das städtebauliche Entwicklungskonzept Rheingau wurde von der Arbeitsgemeinschaft Nassauische Heimstätte / Planergruppe HTWW erarbeitet.
Neben der Formulierung von Leitbildern, Strategien und Maßnahmen legt das städtebauliche Entwicklungskonzept Rheingau auch die Stadtumbaugebiete fest, in denen Maßnahmen durchgeführt und gefördert werden sollen.
Im städtebaulichen Entwicklungskonzept werden drei räumliche Ebenen betrachtet:
Inhaltlich werden im städtebaulichen Entwicklungskonzept alle relevanten Themen der Stadtentwicklung analysiert:
Das städtebauliche Entwicklungskonzept Rheingau weist siebzehn Stadtumbaugebiete für den Rheingau in zwei Kategorien aus. In der ersten Kategorie befinden sich sieben Stadtumbaugebiete (pro Stadt bzw. Gemeinde ein Stadtumbaugebiet), die in den nächsten Jahren vorrangig entwickelt und für die Städtebaufördermittel für investive Maßnahmen bereitgestellt werden sollen:
In der zweiten Kategorie befinden sich die Stadtumbaugebiete, die zunächst nur konzeptionell weiterentwickelt werden sollen.
Stadtumbaugebiet Wachendorff-Gelände