Stadtumbau Hessen

Stadtumbau

Was ist Stadtumbau?

Ziele des Stadtumbaus

Stadtumbau will eine städtebauliche Antwort auf die Herausforderungen des demographischen und wirtschaftlichen Wandels geben:

"Stadtumbaumaßnahmen sind Maßnahmen, durch die in von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Gebieten Anpassungen zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen vorgenommen werden"
(§ 171 a Abs. 2 Satz 1 Baugesetzbuch).

Stadtumbau: Vorbereitung und Durchführung

Der Stadtumbau wurde 2004 in das Baugesetzbuch (§§ 171 a-d BauGB) aufgenommen und nahezu parallel als Förderprogramm in Hessen aufgelegt. Der Stadtumbau gliedert sich in eine Phase der Vorbereitung und in eine Phase der Durchführung. In der Vorbereitungsphase wird das städtebauliche Entwicklungskonzept aufgestellt und damit die Stadtumbaugebiete abgegrenzt, während die Phase der Durchführung die Umsetzung von Maßnahmen in den festgelegten Stadtumbaugebieten beinhaltet.

Stadtumbau im Rheingau

Abrissarbeiten der Rheingauhalle in Eltville Die sieben Rheingauer Städte und Gemeinden wurden im November 2005 als interkommunale Kooperation in das Förderprogramm Stadtumbau in Hessen aufgenommen. Unter den 15 interkommunalen Kooperationen, die sich vorwiegend in Nordhessen befinden, stellt der Rheingau mit sieben beteiligten Kommunen die zweitgrößte Kooperation in Hessen dar. Um den Stadtumbau interkommunale angehen zu können, wurde der Zweckverband Rheingau gegründet, dem die Städte und Gemeinden Lorch, Rüdesheim, Geisenheim, Oestrich-Winkel, Kiedrich, Eltville und Walluf, der Rheingau-Taunus-Kreis und der Verein Regionalentwicklung Rheingau angehören. Neben anderen Aufgaben hat der Zweckverband Rheingau die Trägerschaft für den Stadtumbau im Rheingau übernommen.