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Rheingau und Rüdesheim gehören zusammen

01.03.2010

Gemeinsame Organisationsstruktur für Tourismus-Marketing und Vertrieb

Künftig wollen der Rheingau und Rüdesheim am touristischen Markt gemeinsam auftreten und zu diesem Zweck auch Vermarktung und Vertrieb bündeln.

Dieses strategisch wichtige Ziel halten der Aufsichtsratsvorsitzende der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH (RTKT) Landrat Burkhard Albers, der Vorsitzende des Vereins Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim (WTF) Ralf Nägler sowie der Verbandsvorsitzende des Zweckverbands Rheingau Bürgermeister Paul Weimann für notwendig, um das Profil der Region und der über sie kommunizierten weintouristischen sowie kulturellen Angebote national und international zu schärfen.

Sie sind sich dabei einig, dass die Gebietskulisse des Rheingaus in diesem Sinne die sieben Rheingau-Kommunen, die zwei im Maintaunus-Kreis liegenden Kommunen Flörsheim und Hochheim sowie die Weinbau-Stadtteile der Landeshauptstadt Wiesbaden umfasst. Sowohl der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt wie auch der Landrat des Main-Taunus-Kreises und die für Kultur zuständigen Dezernenten der beiden Main-Taunus-Städte haben dieser neuen touristischen Allianz zugestimmt, die damit erstmals den Rheingau als Destination so abbildet, wie dies in der tourismuspolitischen Strategie des Landes vorgesehen war. Damit stellt der Rheingau die erste Destination in Hessen dar, welche diese Landesstrategie konsequent umgesetzt hat. Und ganz ausdrücklich bekennt sich auch Rüdesheim zu dieser Allianz, die auch Marketing und Vertrieb umfassen soll.

Als Voraussetzung zu dieser Neuaufstellung der Vermarktungs- und Vertriebsstruktur sehen Landrat Albers, Verbandsvorsitzender Weimann und WTF-Vorsitzender Nägler die Etablierung einer umfassenden Dachmarke Rheingau, welche für Standortmarketing, Tourismus, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Gesundheit eine Plattform bilden wird. Auf dieser Basis kann dann auch diese neue touristische Vermarktungs- und Vertriebsstruktur aufgebaut werden, die dazu aber vorhandene Organisationsebenen nutzt, welche bisher für den Rheingau über die RTKT und für Rüdesheim über den WTF abgewickelt worden sind.
Diese Struktur wird unter dem Destinations- und Markennamen Rheingau kommuniziert, für die Vermarktungs- und Vertriebsorganisation wird für die gebündelte Einheit von bisheriger RTKT und WTF die Bezeichnung "Rheingau-Rüdesheim" gewählt, welche zum einen der nach wie vor bestehenden Marke Rüdesheim Rechnung trägt und damit auch die tourismuspolitische Gewichtung in dieser neuen Vermarktungs- und Vertriebsallianz zum Ausdruck bringt.

Für die Finanzierung und Abwicklung dieser neuen Dachstruktur stehen die bisher bei den beiden Partnern vorhandenen Ressourcen an Budget einerseits und Personalkapazität andererseits zur Verfügung. Mit dieser Grundlage, mit der damit möglichen Nutzung von Synergieeffekten und der jetzt aber sehr viel stärkeren Einbindung touristischer Leistungsträger können alle Aufgaben bewältigt werden, welche für eine Destination dieser Stärke und Bedeutung erforderlich werden.

Auch im Hinblick auf denkbare Standorte für touristische Dienstleistungen können mit dieser Neustrukturierung Synergieeffekte genutzt werden. Dies gilt zum einen für die bisherigen Standorte in Rüdesheim und Oestrich-Winkel, aber auch für weitere dezentrale Einrichtungen wie z.B. in Eltville. Um hier deutlich professioneller am Markt aufgestellt zu werden, wurden mit den "Johannisberger Tourismus-Thesen" und im Rahmen eines zur Umsetzung dieser Thesen bereits vorgenommenen Workshops eindeutige Weichen in Richtung Bündelung lokaler touristischer Strukturen gestellt. Auch dies wird dazu beitragen, dass im Rheingau und im Verbund mit der neuen Dachmarke für den Standort auch eine starke touristische Marke mit entsprechendem Dienstleistungsangebot entstehen wird. So aufgestellt, werden der Rheingau und Rüdesheim ihre bisherigen Stärken bündeln und wesentlich umfassender eine gemeinsame Marktpräsenz darstellen können, als dies mit den bisherigen getrennten Vermarktungs- und Vertriebsstrukturen möglich war.

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