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"Wasseros" - neu gestalteter Aussichtspunkt lädt zum Verweilen ein

29.12.2009

Als erstes Element entlang des zukünftigen Panoramaweges wurde der Aussichtspunkt "Wasseros" fertig gestellt.

Der Panoramaweg gilt - neben dem Leinpfad - als eine zentrale Hauptroute des Regionalparks und verläuft auf bestehenden, jedoch noch nicht offiziell ausgewiesenen Wegen im oberen Abschnitt der Rheingau-Hänge. Der Aussichtspunkt "Wasseros" stellt dabei den Anfang weiterer Aussichts- und Aufenthaltspunkten dar, die der Zweckverband Rheingau entlang der Regionalpark-Routen im Rahmen des Gesamtwegekonzeptes noch realisieren möchte.

Der Name des Aussichtspunktes "Wasseros" ist dabei auf die gleichnamige Weinberglage zurückzuführen. An der Gemarkungsgrenze zwischen Kiedrich und Eltville ist dort an einer historischen Wegekreuzung eine Wasserrückhaltemulde gelegen, an der sich ein schöner Panoramablick in die Umgebung über Kiedrich und Erbach bis hinüber nach Rheinhessen eröffnet.

In Zusammenarbeit mit dem Amt für Bodenmanagement Limburg-Außenstelle Eltville konnte der Zweckverband Rheingau in Kooperation mit dem Vorstand der Flurbereinigungs-Teilnehmergemeinschaft Kiedrich eine Alternative zu den schon im Masterplan konzipierten umfangreichen Planungen für diesen Aussichtspunkt realisieren. Der Aufenthaltsbereich wurde dabei bewusst naturbelassen gestaltet und mit Sitz- und Picknickgelegenheiten ausgestattet, die nun Wanderer und Spaziergänger mit einem einmaligen Panoramablick über den Rheingau zum Verweilen einladen. Die Besonderheit dieses Attraktionspunktes entlang des künftigen Panoramawegs liegt vor allem darin, dass während der Vegetationszeit dieser herrliche Blick nicht mehr gegeben ist und sich diese Aussicht nur durch die jetzt hergerichtete Anlage bietet.

Mit dem "Wasseros" wurde jetzt - wie auch mit der Umfeldgestaltung des Oestricher Krans am Leinpfad - endlich im Rheingau auch ein Zeichen dafür gesetzt, dass die Zeit der Umsetzung so vieler Planungen begonnen hat, die alle bislang nur als theoretische Vorstellungen bestanden hatten. Nachdem aber nun auch die bisher fehlenden finanziellen Voraussetzungen für diese Umsetzungsmaßnahmen geschaffen worden sind, werden in naher Zukunft auch weitere der bislang andiskutierten Regionalentwicklungsprojekte realisiert werden können.

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